Rendern und Veröffentlichen einer OSM-Karte - Auswahl der Werkzeuge

In diesem und den folgenden Beiträgen beschreibe ich meine Erfahrungen mit dem Rendern und Veröffentlichen einer Karte auf der Basis der OpenStreetMap-Daten. Anforderungen und Randbedingungen Ausgangspunkt waren folgende Randbedingungen: Die Karte soll ein Gebiet von mindestens 80 km2 abdecken, mit den Zoomleveln von 12 bis 18 Die Karte soll auf einer Webseite veröffentlicht werden. Der Kostenrahmen liegt bei < 5 Euro pro Monat. Arbeitsumgebung ist Linux (Debian Wheezy) Freie Gestaltung des Kartendesigns, insbesondere soll es möglich sein, parallel versetzte Linien zu rendern, z.B. für straßenbegleitende Radwege und -spuren. Auswahl der Tools Für das Rendern der Karte standen Maperitive und Mapnik zur Auswahl. Da Mapnik grundsätzlich den Einsatz einer PostGis-Datenbank erfordert und mir dies zu aufwändig erschien und zudem der erste Versuch einer PostGis-Installation scheiterte, habe ich zunächst Maperitive eingesetzt, weil es direkt mit den OSM-Daten im OSM-XML-Format arbeitet. Maperitive ist eine .Net-Anwendung, lässt sich aber unter Linux mit Mono installieren und betreiben. Die Performance ist weniger gut als unter Windows aber auf meinem Phenom II X2 sind die Reaktionszeiten beim interaktiven Arbeiten im akzeptablen Bereich. Unschön ist allerdings, dass Schriften unter Linux auf Grund einer Einschränkung von Mono nicht immer sauber gerendert werden. Der große Vorteil von Maperitive ist die integrierte Entwicklungsumgebung, mit der Änderungen in den Stil-Dateien ohne große Verzögerung in die gerenderte Karte übernommen werden. Mit den zahlreichen verfügbaren Beispiel-Stilen kann auf diese Weise in kurzer Zeit eine individuelle Karte erzeugt werden. Ebenfalls von Vorteil sind die vielen grafischen Gestaltungsmöglichkeiten, z.B. zum Erzeugen von Mustern und Symbolen. Trotzdem war ich mit dem Endergebnis nicht zufrieden, das Kartenbild machte irgendwie einen unprofessionellen Eindruck. Das soll nicht als Kritik an Maperitive verstanden werden, möglicherweise habe ich zu früh auf andere Tools umgeschwenkt. Vor dem Umstieg auf Mapnik musste zunächst PostgreSQL und PostGis installiert werden. Das geht recht einfach, da hierfür Debian-Pakete existieren. Wheezy enthält PostGIS 1.5., wegen eines Versuchs mit der Funktion ST_UnaryUnion habe ich nachträglich PostGIS 2.0 aus den Quellen installiert. Obwohl diese Funktion letzendlich nicht verwendet wird, bin ich bei 2.0 geblieben. Schwieriger war der Import der OSM-Daten in die PostGIS-Datenbank. Das lag hauptsächlich daran, dass ich das Tool osm2pgsql erst nach ein paar Fehlversuchen mit anderen Tools gefunden habe. Beim anschließenden Test der damit erzeugten Datenbank mit QGis habe ich festgestellt, dass sich dieses mit der neuen Symbologie hervorragend zum Rendern einsetzen lässt. Leider unterstützen die Tools zum Erzeugen von TMS-Kacheln nicht die neue Symbologie, so dass diese Spur nicht weiter verfolgt wurde, aber langfristig könnte dies eine komfortable Lösung sein. Mapnik ist in Debian Wheezy in der Version als Paket in der Version 2.0 verfügbar und funktioniert ohne Probleme. Da ich zum Rendern parallel versetzter Linien den LineSymbolizer-Parameter offset benötige, der erst in Mapnik 2.1 verfügbar ist, habe ich die Version 2.1. aus den Quellen installiert. Das Arbeiten mit dem XML-Format der Mapnik-Stildateien ist recht mühsam, da es keinerlei Möglichkeit von Verschachtelung oder Vererbung gibt. Das bläht die Datei enorm auf, sie wird unübersichtlich und fehleranfällig. Ich habe mich nach Alternativen umgeschaut und bin zunächst auf Cascadenik gestoßen, das mit Stylesheets in CSS-Syntax arbeitet. Obwohl die Arbeit mit Cascadenik sehr positiv verlief, bin ich nach kurzer Zeit auf Tilemill umgestiegen, welches mit einer ähnlichen Stil-Syntax arbeitet. Für die Veröffentlichung habe ich mich für OpenLayers entschieden. Es hätte aber genau so gut Leaflet sein können. Somit ergibt sich die folgende Tool Chain: Importieren der OSM-Daten nach PostGIS mit osm2pgsql Nachbearbeiten der PostGIS-Daten Rendern der Karte mit Tilemill Anzeige der Karte mit OpenLayers

30. Januar 2013

Carte cycliste des environs de Perpignan

Je viens de mettre en ligne une carte "cycliste" de Perpignan et ses environs. La carte est accessible par ce lien: velocarte66.fr. Il s'agit d'une première version qui doit surtout servir à recueillir des commentaires, critiques et propositions d'améliorations. Vous pouvez laisser un commentaire en utilisant le lien en bas de cette page ou en envoyant un mail par le lien "contact" dans la légende de la carte. Cette carte est créée à partir des données du Projet OpenStreetMap (OSM). Elle ne présente donc que les aménagements cyclistes qui sont présents dans la base de données OpenStreetMap. Si vous constatez une erreur ou des données manquantes, vous pouvez soit les saisir par l'intermediaire du site OpenStreetMap (onglet "modifier") ou un éditeur OSM tel que JOSM, soit me le signaler par un commentaire ou un mail, ou bien utiliser l'outil OpenStreetBugs.

14. Dezember 2012

Vélo: St.-Paul-de-Fenouillet - Prugnanes

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13. Dezember 2012

Lernkartei "Konjugation unregelmäßiger katalanischer Verben"

Die angehängte Archivdatei enthält Listen zum Lernen von unregelmäßigen katalanischen Verben. Es handelt sich um eine Auswahl der häufigsten unregelmäßigen Verben und es sind nicht für jedes Verb alle Zeitformen vorhanden. Die Listen sind in drei Formaten verfügbar: Stapeldatei für das Lernprogramm Anki (1.2) CSV-Datei mit einer Zeile pro Verb und einer Spalte pro Zeitform CSV-Datei mit einer Zeile pro Verb und Zeitform ZIP-Datei zum Download: conjugacio.tgz

25. Oktober 2012

Interview video: Christian Quest parle d'Openstreetmap, le wikipedia de la cartographie...

11. Mai 2012

Radtour: Corneilla-Calce-Baixas

Die Tour führt überwiegend über geteerte, verkehrsarme Nebenstraßen und Feldwege. Kurz hinter Corneilla gibt es einen kurzen ungeteerten Abschnitt, zum Teil auch recht steinig und ausgewaschen. Hier muss man zur Not absteigen und schieben. Ansonsten ist die Tour auch mit Touren-/Trekking-Rad problemlos zu fahren. Besonders angenehm ist die lange Abfahrt von Calce nach Baixas. Mögliche Stopps: Café-Restaurant "Le Presbytère" im Dorfzentrum von Calce Grillplatz etwa 500 m vor Baixas links von der Straße, schön schattig . GPX-Track: CalceBaixas_0.gpx ...

2. Januar 2012

Anmelden eines deutschen Pkw in Frankreich

Hier wird beschrieben, wie man seinen deutschen Pkw in Frankreich ohne den Umweg über ein Ausfuhrkennzeichen anmeldet, zum Beispiel im Rahmen eines Umzugs von Deutschland nach Frankreich. Die Informationen beziehen sich auf eigene Erfahrungen mit Stand Dezember 2011. Konformitätserklärung / Certificat of Conformity (CoC) Dieses Dokument wird für die Contrôle Technique und die Zulassung bei der Präfektur benötigt und sollte daher als erstes beschafft werden. Der einfachste und kostengünstigste Weg geht über den Hersteller des Fahrzeugs. Wie das beim betreffenden Hersteller funktioniert, kann einem bei nicht-französischen Herstellern der „Service des homologations“ der französischen Niederlassung sagen. Bei Volkswagen kann man das Zertifikat unter https://coc.volkswagen-logistics.de/ beantragen. Die Ausstellung ist kostenlos. Manche Anbieter der Contrôle Technique verlangen ein CoC auf Französisch, wozu sie aber nicht berechtigt sind, da die Nummerierung einzelnen Datenfelder auf dem CoC international normiert ist. Contrôle Technique Wenn das Fahrzeug älter als vier Jahre ist, muss eine technische Prüfung bei einer dafür zugelassenen Stelle durchgeführt werden. Auch wenn zu behebende Mängel festgestellt werden (défauts soumis à contre-visite), kann das Fahrzeug trotzdem angemeldet werden. Die Beseitigung der Mängel muss innerhalb von zwei Monaten durch eine Nachuntersuchung überprüft werden. Bei erfolgreicher Untersuchung erhält man eine Vignette, die an der Windschutzscheibe angebracht werden muss. Bei vielen Anbietern ist die Nachuntersuchung kostenlos oder in einem Paket enthalten, das nur wenige Euros teurer als die normale Untersuchung ist. Es ist also nicht sinnvoll, eventuelle Mängel schon vor der ersten Contrôle Technique vorsorglich reparieren zu lassen. Kosten: knapp. 70 Euro. Versicherung Bei der Zulassung wird, anders als in Deutschland, kein Versicherungsnachweis verlangt. Es kann jedoch sein, dass für die Ausstellung des Quitus Fiscal, ein solcher verlangt wird. Spätestens, wenn das Fahrzeug mit französischem Kennzeichen betrieben wird, muss jedoch eine Haftpflichtversicherung „Tiers (Haftpflicht)“ oder „Tous risques (Haftpflicht + Vollkasko)“ bestehen. Die deutsche Versicherung erstellt auf Wunsch eine Bescheinigung auf Deutsch und Englisch über die unfallfreien Jahre in der Haftplicht- und Kaskoversicherung. Die Bescheinigung ist vorläufig, da ja bis zum tatsächlichen Versicherungsende noch ein Schadensfall eintreten könnte. Aufgrund dieser Bescheinigung wird man von der französische Versicherung in eine entsprechende Bonusklasse eingestuft. Eine endgültige Bescheinigung der deutschen Versicherung wurde in meinem Fall nicht verlangt. Der Nachweis der Versicherung erfolgt über eine provisorische grüne Versicherungskarte, ausgestellt auf das deutsche Kennzeichen. Der Versicherungsbeitrag entsprach in meinem Fall in etwa dem Beitrag bei meiner deutschen Versicherung, war sogar etwas günstiger, da zusätzliche Leistungen, wie ein einfacher Rechtsschutz, enthalten waren. Quitus Fiscal Mit diesem Dokument weist man gegenüber der Zulassungsstelle nach, dass das Fahrzeug ordnungsgemäß importiert wurde, also ggf. anfallende Steuern und Abgaben bezahlt wurden. Bei der Anmeldung eines Fahrzeugs im Rahmen eines Umzugs fallen zwar keine solchen Abgaben an, dennoch wird das Dokument benötigt. Man erhält den Quitus Fiscal kostenlos beim zuständigen Centre des Finances. Dazu müssen folgende Unterlagen vorgelegt werden: Kfz-Schein, Personalausweis/Pass, Wohnungsnachweis (Strom-, Gas, Telefon, DSL-Rechnung, nicht älter als 6 Monate), Versicherungsnachweis der französischen Versicherung. Zulassung / Carte Grise Der Antrag auf Ausstellung einer Carte Grise muss grundsätzlich persönlich bei der Präfektur des Departements gestellt werden, in dem man seinen Wohnsitz hat, bzw. bei der Préfecture de Police bei Wohnsitz in Paris. Es besteht zwar die Möglichkeit, den Antrag schriftlich zu stellen, allerdings sind die Bedingungen dafür von Departement zu Departement unterschiedlich. Für den Antrag werden folgende Unterlagen benötigt: Formular Cerfa n°13754*02 (Kann unter service-public.fr heruntergeladen werden, ist aber auch vor Ort verfügbar), deutscher Kfz-Schein und Kfz-Brief, Personalausweis/Pass, Wohnungsnachweis (Strom-, Gas, Telefon, DSL-Rechnung, nicht älter als 6 Monate), Procès Verbal der Contrôle technique, Konformitätserklärung, Quitus Fiscal. Bei der Abgabe des Antrags werden die deutschen Fahrzeugpapiere einbehalten. Deshalb benötigt man für die spätere Abmeldung in Deutschland eine gesonderte Bescheinigung (Certificat) der französischen Zulassungsstelle, in welcher die Zulassung unter Angabe des deutschen Kennzeichens bescheinigt wird. Die deutsche Zulassungsstelle verlangt eine Bescheinigung in deutscher Sprache, aber von den französischen Behörden bekommt man das natürlich nicht. Nachdem man die Gebühren bezahlt hat (bar, Scheck, Bankkarte), erhält man ein Certificat Provisoire d'Immatriculation mit dem neuen Kennzeichen. Die Gebühren hängen von der Steuerklasse ab und betrugen in meinem Fall 160 Euro. Die Steuerklassen sind nach Chevaux Fiscaux (Steuer-PS) eingeteilt. Das endgültige Certificat d'Immatriculation (auch Carte Grise genannt) erhält man nach einigen Tagen mit der Post per Einschreiben. Versicherungsmarke Mit dem Certificat Provisoire d'Immatriculation erhält man bei der Versicherung die endgültige grüne Versicherungskarte und eine Versicherungsmarke, die an der Windschutzscheibe angebracht werden muss. Dafür bekommt man von der Versicherung eine kleine Klarsichthülle, die an die Windschutzscheibe geklebt wird und in welche die Marke gesteckt wird. Nummernschilder Die Schilder besorgt man sich im Autozubehörhandel, bei einer Werkstatt oder einer der großen Zubehör- und Reparaturketten, wie Norauto oder Feu Vert. Bei letzteren kosten die Schilder inklusive Montage knapp 50 Euro. Abmeldung in Deutschland Mit den den deutschen Kennzeichen und der Zulassungsbescheinigung geht man zur Kfz-Zulassungsstelle und meldet sein Fahrzeug ab. In meinem Fall wurde die auf Französisch ausgestellte Bescheinigung akzeptiert. Die Versicherungsgesellschaft wird von der Zulassungsstelle informiert und beendet die Versicherung.

2. Januar 2012

Radtour: St.-Michel-de-Llotes - Casefabre und zurück

diese Tour bei gpsies.com ansehen

4. Juli 2011

Von Perpignan nach Torreilles-Plage und zurück

Diese Tour enthält ein längeres Stück auf einer Sand-Schotter-Piste, die zu den Parkplätzen am Strand in Toreilles führt. Sie ist daher nicht für die Hochsaison oder die Wochenenden/Feiertage von Mai bis September geeignet. GPX-Track: Torreilles-Plage_0.gpx

5. Juni 2011

Mein erster PC

Heute beim Aufräumen gefunden: die technischen Daten und der Preis meines ersten PCs im Juni 1988!

12. März 2011