Interview video: Christian Quest parle d'Openstreetmap, le wikipedia de la cartographie...

11. Mai 2012

eTrex Vista HCx: Tracks aufzeichnen

Das Gerät protokolliert die gefahrenen/gelaufenen Strecken als so genannte Tracks im GPX-Format. ACTIVE LOG im internen Speicher Die Track-Dateien werden im internen Speicher unter den Dateinamen "ACTIVE LOG", "ACTIVE LOG_1", "ACTIVE LOG_2" usw. abgelegt. Die maximale Zahl von Wegpunkten, die gespeichert wird, kann im Menü "Einstellungen - Karte - Tracks" unter "Track-Punkte" festgelegt werden. Es können maximal 10.000 Punkte gespeichert werden. Im Menü "Tracks - Einstellung" kann eingestellt werden, ob beim Erreichen der maximalen Anzahl die gespeicherten Trackpunkte überschrieben werden sollen. Die Active-Log-Dateien können nur über das Garmin-Protokoll mit einem dafür geeigneten Programm herunter geladen werden, z.B. mit Mapsource, GPSBabel oder QLandkarteGT. Tracks auf der Speichkarte Wenn in den Einstellungen im Menü "Tracks - Einstellung - Einstellungen Chip" die Option "Track auf Chip speichern" aktiviert ist, dann legt das Gerät für jeden Tag eine Track-Datei auf der Speicherkarte ab, in der die gesamte an diesem Tag gefahrene Strecke abgelegt wird. Die Datei wird nach dem Datum des Tags benannt: JJJJMMTT.gpx, also z.B. 20110327.gpx. Die Tagesdatei wird fortgeschrieben, auch wenn das Gerät zeitweise ausgeschaltet wird. Die Speicherkarte kann als Wechseldatenspeicher gemountet werden. Dazu muss im Menü "Einstellungen - Schnittstelle" der USB-Massenspeichermodus aktiviert werden. Die Zahl der gespeicherten Tagesdateien ist nur durch die Kapazität der Speicherkarte begrenzt. Die Größe der einzelnen Tagesdateien ist ebenfalls nicht begrenzt.

23. Februar 2011

Garmin eTrex Vista HCx: Fahrradhalterung

Das Gerät wird mit einem kleinen Adapter geliefert, mit dem es an einer Lenkerhalterung befestigt werden kann. Zusätzlich wird noch eine Lenkerhalterung, ähnlich der Halterung für einen Tacho, benötigt, Kosten ca. 10 Euro. Der Adapter wird auf den Batteriefachdeckel aufgeschraubt. Er braucht beim Batteriewechsel nicht entfernt werden. Das unscheinbare Teil und die Befestigungstechnik machen einen wenig zuverlässigen Eindruck, wenn man bedenkt, dass es am Lenker kräftigen Erschütterungen ausgesetzt ist. In der Praxis hat es sich aber nach drei Monaten mit einigen Fahrten über Schotterwege bewährt. Der Hauptnachteil dieser Befestigungstechnik besteht aus meiner Sicht darin, dass das Gerät frei auf dem Lenker sitzt und so bei Stürzen völlig ungeschützt ist. Einen stabileren Eindruck macht diese Halterung https://www.bikertech.de/cgi-bin/webshop/his-webshop.pl?f=NR&c=ETX-L4D-Set&t=tempic von https://www.bikertech.de/ Letztlich habe ich mich für die Softcase-Halterung von GPS24 entschieden. Ich habe mich zwar gewundert, wie so eine Konstruktion stabil am Lenker befestigt sein kann, aber der Preis von 25,- inkl. Versand hat mich dann überzeugt. Es hat sich gezeigt, dass das Gerät durch ein eingebautes Stahlblatt und die besondere Klettband-Konstruktion in einer sehr stabilen Position gehalten wird. Dabei ist das Gerät nicht starr mit dem Lenker verbunden, wodurch Stöße auch bei rauem Untergrund sehr gut abgefedert werden. Das Gerät muss aufgrund der Softcase-Konstruktion zum Batteriewechsel aus der Halterung genommen werden. Da die Halterung sehr eng anliegt, ist der Einbau des Geräts dann jedes mal ein ziemliches Gepfriemel. Dank der robusten Verarbeitung der Halterung bekommt man das aber nach einiger Zeit gut hin. Konstruktionsbedingt schafft man es auch meist nicht, die Softcase gleichmässig und symmetrisch um das Gerät zu legen. Der Stabilität tut das aber keinen Abbruch.

23. Februar 2011

Erstellen eines GPX-Tracks aus einer OSM-Relation (Perl-Skript)

In der OpenStreetMap-Datenbank sind viele Wanderwege und Radtouren als Relationen erfasst. Dieses Perl-Skript erzeugt aus einer solchen Relation einen GPX-Track für die Verwendung in einem GPS-Navigationsgerät. Daneben werden viele nützliche Informationen ausgegeben, die als Grundlage für eine Verbesserung der Relation in der OSM-Datenbank dienen können. Die meisten Touren sind nicht vollständig erfasst sondern in Teilsegmenten mit mehr oder weniger großen Lücken dazwischen. Das Skript versucht die Teilsegmente nach Möglichkeit vernünftig zu sortieren. Das Skript berücksichtigt auch Kreisverkehre, die in OSM mit "roundabout" getaggt sind. Diese geschlossenen Wege können nicht direkt in den GPX-Track übernommen werden. Sie werden deshalb durch einen Weg quer über den Kreisverkehr ersetzt. Am Ende der der Bearbeitung wird eine Liste der Teilsegmente mit statistischen Daten ausgegeben. Dies gibt bereits einen Hinweis auf die Qualität des erzeugten Tracks. In vielen Fällen ist trotzdem eine manuelle Nachbearbeitung erforderlich. Optional wird eine HTML-Datei erzeugt. Diese Datei enthält die statistischen Daten der Segmente (Länge, Abstand zum nächsten Segment) und für jedes Segment einen JOSM-Remotecontrol-Link. Ein Klick auf diesen Link öffnet in JOSM den Bereich, in dem sich das Ende des Segments und der Beginn des folgenden Segments befinden, zur Bearbeitung. Das Skript gibt auch eine Reihe von Hinweisen auf Probleme mit der Relation, wie z.B. doppelte Punkte und Wege. Installation Voraussetzungen: Perl muss installiert sein Benötigte Module: LWP::Simple, IO::Scalar, XML::Parser, Math::Trig Ab Version 0.2 wird für den Zugriff auf lokale XML-Dateien das Modul OSM::osm.pm benötigt. Dieses kann von https://wiki.openstreetmap.org/wiki/Osm.pm heruntergeladen werden. Das Modul muss in einem der Perl-Modul-Verzeichnisse im Unterverzeichnis OSM installiert werden. Eine Liste dieser Verzeichnisse kann mit perl -V ausgegeben werden. Alternativ kann man das Modul in einem Benutzerverzeichnis installieren und dies beim Perl-Aufruf mit der Option -I angeben (ohne /OSM). Die angehängte Datei herunterladen und entpacken. Unter Linux: Datei in einem Verzeichnis aus PATH ablegen oder explizit mit perl pfad/rel2gpx.pl aufrufen Bedienung Aufruf: rel2gpx {optionen} {Relation-Id} Parameter und Optionen: Relation-IdId der zu bearbeitenden Relation. Siehe auch Option -f -i dateiLese OSM-Daten aus lokaler Datei. Wenn diese Option nicht angegeben wird, dann werden die Daten von openstreetmap.org geladen -x dateischreibe eine XML-Datei im osm-Format, welche die Daten aller Objekte der Relation enthält (nur zusammen mit -i). -r typBearbeite alle Relationen mit type=route und route=typ (nur zusammen mit -i). Mögliche Werte für typ: bicycle, hiking, train. -f dateiLese Relation-Ids aus der Datei (nur zusammen mit -i). In der Textdatei kann pro Zeile eine Id angegeben werden. Zeilen, die mit "#" beginnen, werden nicht ausgewertet. Auch in den Datenzeilen können Kommentare eingefügt werden. -gErzeuge eine GPX-Trackdatei -pAktiviere die Ausgabe diverser Plausibilitätsprüfungen -sAktiviere Statistikausgaben auf STDOUT -wAusgabe von Statistikdaten und Plausibilitätshinweisen in eine HTML-Datei -oBerücksichtigen der Fahrtrichtung (oneway, forward/backward). Der Name der GPX- und HTML-Datei wird aus dem Namen der Relation in der OSM-Datenbank gebildet. Existiert dieser nicht, wird die Relation-Id als Name verwendet. Bei Verwendung der Optionen -f oder -i wird der Dateiname aus dem Namen der Relationsliste bzw. der Osm-Datei gebildet. Download rel2gpx_v027.tgz rel2gpx_v026.tgz

3. September 2010

Viking Tutorial

Zum Erstellen und Bearbeiten von GPX-Tracks unter Linux gibt es die Programme QLandkarteGT und Viking. Diese Anleitung beschreibt das Arbeiten mit Viking unter Linux. Abgesehen von Linux-spezifischen Dateipfaden sollte die Anleitung aber auch für Viking unter Windows passen. Teil 1 - Arbeitsumgebung Teil 2 - Erste Schritte Teil 3 - Track bearbeiten Teil 4 - Track erstellen

11. August 2010

Viking Tutorial, Teil 2: Erste Schritte

Anlegen einer Karten-Ebene Nach dem ersten Start von Viking sollte zunächst eine Karten-Ebene angelegt werden. Dazu klickt man mit der rechten Maustaste in das Ebenen-Fenster und wählt "Neue Map Ebene", alternativ im Menü auf "Ebenen - Neue Map Ebene". In dem dann angezeigten Eigenschaften-Dialog wählt man folgende Einstellungen: Beim Pfad für das Kartenverzeichnis wird statt "user" der eigene Username angezeigt und kann unverändert übernommen werden. Navigieren auf der Karte Zoomen: mit dem Mausrad Verschieben: mittlere Maus-Taste/Mausrad drücken Neue TrackWaypoint-Ebene anlegen Eine neue TrackWaypoint-Ebene wird wie eine Karten-Ebene über das Pop-Up-Menü oder das Hauptmenü angelegt. Im Eigenschaften-Dialog kann man die Voreinstellungen unverändert übernehmen. Der Name der Ebene kann durch Klicken auf den Namen im Ebenen-Fenster verändert werden. TrackWaypoint-Ebene als GPX-Datei exportieren TrackWaypoint-Ebene (nicht Track!) auswählen und mit rechter Maustaste das Popup-Menu aufrufen, "Ebene exportieren - als GPX exportieren" wählen und Speicherort und -name angeben. GPX-Datei als TrackWaypoint-Ebene laden Eine vorhandene GPX-Datei kann über den Menüpunkt "Datei - Öffnen" als TrackWaypoint-Ebene in den Arbeitsbereich geladen werden.

11. August 2010

Viking Tutorial, Teil 3: Track bearbeiten

Vor der Bearbeitung eines Tracks muss dieser im Ebenen-Fenster ausgwählt werden. Ausserdem muss das Werkzeug "Spurpunkt bearbeiten" aktiv sein. Wird auf einen Trackpunkt geklickt, dann erscheint das Dialogfenster "Spurpunkt": Punkte verschieben Das Fenster "Spurpunkt" wird hierzu nicht nicht benötigt und wird deshalb zur Seite geschoben (nicht geschlossen!). Jetzt kann man Trackpunkte anklicken und mit der Maus verschieben. Punkte löschen Der zu löschende Punkt wird angeklickt und durch Klick auf den Button "Löschen" im Spurpunkt-Dialogfenster entfernt. Punkte am Trackende einfügen Hierzu wird der Track im Ebenen-Fenster ausgewählt, die rechte Maustaste geklickt und im Popup-Menu die Funktion "Extend track end" angewählt. Der weitere Ablauf entspricht dem Anlegen eines neuen Tracks. Diese Funktion setzt das aktuelle Werkzeug auf "Spur erzeugen". Es muss also anschliessend für die Bearbeitung von Trackpunkten wieder auf "Trackpunkt bearbeiten" gesetzt werden. Punkte in den Track einfügen Leider bietet Viking diese Funktion nicht an. Track aufteilen Der Punkt, an dem der Track aufgeteilt werden soll, wird angeklickt. Durch Klicken auf den Button "Hier auftrennen" im Spurpunkt-Dialogfenster wird der Track aufgeteilt. Es wird ein neuer Track erzeugt. Tracks zusammenfügen Der zu verbindende Punkt auf dem ersten Track wird angeklickt, dann der zu verbindende Punkt auf dem zweiten Track. Durch Klicken auf den Button "Mit letztem verbinden" im Spurpunkt-Dialogfenster werden die beiden Punkte verbunden.

11. August 2010

Viking Tutorial, Teil 4: Track erstellen

Ein neuer Track wird einer vorhandenen TrackWaypoint-Ebene hinzugefügt. Dazu selektiert man die TrackWaypoint-Ebene und klickt dann auf das Werkzeug "Spur erzeugen" in der Werkzeugleiste. Jetzt können die Punkte des Tracks mit der Maus auf der Karte erzeugt werden. Beim Setzen des ersten Punkts erscheint ein Dialog-Fenster, in welches man den Namen des Tracks eingibt. Danach kann man den Track Punkt für Punkt eingeben und den Track mit ESC abschliessen. ein Klick mit der rechten Maustaste löscht den zuletzt erzeugten Punkt. Man gibt am besten zunächst den gesamten Track ein und korrigiert falsch gesetzte Punkte anschließend wie unter "Track bearbeiten" beschrieben. Oder man beendet die Trackeingabe zwischendurch, führt Änderungen durch und setzt dann die Trackeingabe wie unter "Track erweitern" beschrieben fort. Währen der Trackeingabe kann die Karte gezoomt und verschoben werden, ohne dass dadurch die Eingabe unterbrochen wird.

11. August 2010

Viking Tutorial 1: Arbeitsumgebung

Ebenen Sämtliche Anzeige- und Bearbeitungselemente, wie Kartenhintergrund, Tracks und Waypoints, werden in Ebenen organisiert. Die Ebenen und die zugehörigen Objekte werden auf der linken Seite des Viking-Fensters in einer Baumstruktur angezeigt. Karten-Ebenen definieren die Eigenschaften einer Hintergrund-Karte, insbesondere die Art der zu verwendenden Karte. Tracks (Spuren) und Waypoints (Wegpunkte) werden in TrackWaypoint-Ebenen abgelegt. Eine TrackWaypoint-Ebene kann in eine GPX-Datei exportiert werden. Die GPX-Datei enthält dann alle Tracks und Waypoints der Ebene. Die Reihenfolge der Ebenen in dieser Liste legt auch die Reihenfolge bei der Anzeige fest. Damit die Tracks nicht von der Kartenebene verdeckt werden, muss die Kartenebene in der Liste immer unterhalb der TrackWaypoint-Ebenen stehen. Die Reihenfolge kann durch Ziehen/Ablegen mit der Maus oder durch Anwählen und Bewegen mit den Pfeiltasten unter der Liste geschehen. Bearbeitungs-Werkzeuge Ein Track oder Wegpunkt kann nur bearbeitet werden, wenn er in der Ebenen-Liste ausgewählt ist und in der Werkzeug-Leiste (oder im Werkzeug-Menü) das passende Werkzeug ausgewählt ist, z.B. "Spur erzeugen", "Spur bearbeiten". Viking-Dateien und GPX-Dateien Viking speichert und lädt die gesamte Arbeitsumgebung in einem eigenen Dateiformat. Die gespeicherte Arbeitsumgebung umfasst alle Ebenen, also insbesondere die Kartenebene(n) und die TrackWaypoint-Ebene(n). Vorhandene GPX-Dateien können in die Arbeitsumgebung als TrackWaypoint-Ebene eingefügt werden. Sie werden aber beim Speichern der Arbeitsumgebung nicht als GPX-Datei abgespeichert sondern müssen explizit exportiert werden.

11. August 2010

Garmin eTrex Vista HCx: Navigieren mit Tracks

Erstellen der Tracks Tracks im GPX-Format können fertig von entsprechenden Internet-Portalen, wie gpsies.com heruntergeladen werden oder mit einem geeigneten Programm selbst erstellt werden. Neben der Software von Garmin (Mapsource, Basecamp) eignen sich dafür kommerzielle Programme, wie Tour Explorer für Deutschland und Carto Exploreur für Frankreich Opensource-Programme wie QLandkarteGT und Viking Laden der Tracks Im Gegensatz zu den vom Gerät aufgezeichneten Tracks sind die selbst erstellten Tracks auf maximal 500 Streckenpunkte pro Track beschränkt. Es können bis zu 20 Tracks auf dem internen Speicher des Gerät abgelegt werden. Da der interne Speicher nicht wie die Speicherkarte im USB-Massenspeichermodus gelesen und geschrieben werden kann sondern nur im Garmin-Modus, können die Tracks nur mit Programmen übertragen werden, welche diesen Modus unterstützen. Neben der Software von Garmin (Mapsource, Basecamp) sind dies unter anderem QLandkarteGT und GpsBabel. Tracks mit mehr als 500 Punkten werden beim übertragen vom Gerät automatisch gekürzt. Solche Tracks müssen daher zuvor per Programm auf 500 Punkte vereinfacht werden. Falls das eingesetzte Programm keine enstsprechende Funktion besitzt, kann das Vereinfachen mit GpsBabel erfolgen: gpsbabel -t -i gpx -f track.gpx -x simplify,count=500 -o gpx -F track-500.gpx Es gibt einen Trick, wie man einen Track mit mehr als 500 Punkten auf das Gerät laden kann. Hierzu wird der Track "ACTIVE LOG" benannt und auf das Gerät geladen. Der Track ersetzt den aktuell vom Gerät aufgezeichneten Track und kann daher bis zu 10.000 Punkte enthalten. Eine genaue Anleitung findet man bei gpsies.com. Für meine Zwecke sind allerdings 500 Punkte für eine Tour völlig ausreichend. Sollte das mal nicht reichen, kann man ja eine Tour in mehrere Tracks aufteilen. Die Bezeichnung der Tracks ist auf 14 Zeichen beschränkt. Längere Namen werden beim Laden des Tracks abgeschnitten, was ziemlich unkomfortabel ist. In 14 Zeichen kann man nicht viel Information unterbringen. Außerdem ist man gewohnt, Dateien mit ähnlichem Inhalt am Ende des Namens voneinander zu unterscheiden, z.B. Ort1-Ort2-Direkt und Ort1-Ort2-über-Ort3. Bei 14 Zeichen ist das praktisch nicht möglich. Starten der Navigation Die Navigation auf einem Track erfolgt mit Hilfe der TracBack-Funktion. Wie der Name sagt, ist diese Funktion ursprünglich dafür gedacht, einen vom Gerät aufgezeichneten Weg zurück zum Ausgangspunkt zu gehen. Die Bedienung läuft so ab: Im Menü "Tracks" wird der gewünschte Track selektiert und die Funktion "Tracback" gewählt. Der Track wird auf der Karte angezeigt. Man positioniert den Cursor auf den Zielpunkt und drückt "OK" Man wird gefragt, ob die Navigation der Straße oder dem Track folgen soll. Hier wählt man "Track folgen" und die Navigation beginnt. Der Track hat zwar eine Fahrtrichtung, aber das Gerät berücksichtigt diese nicht. Man kann also sowohl zum Endpunkt als auch zum Startpunkt des Tracks navigieren oder zu jedem beliebigen Punkt auf dem Track. So weit, so gut, und bei Einwegstrecken funktioniert das auch problemlos. Bei Rundkursen, bei denen Anfangspunkt und Endpunkt nahe beieinander liegen, kommt es allerdings häufig zu Problemen. Anstatt entlang des Tracks zum Zielpunkt zu navigieren, wählt das Gerät oftmals den kurzen Weg direkt zum Ziel. Das liegt an der Arbeitsweise des Geräts beim TracBack, die so abläuft: Wenn der aktuelle Standort nicht auf dem Track liegt, dann navigiert das Gerät zu dem in Luftlinie nächstgelegenen Punkt auf dem Track, und von dort dann entlang des Tracks zum Zielpunkt Wenn der aktuelle Standort auf dem Track liegt, navigiert das Gerät entlang dem Track zum gewählten Zielpunkt Beginnt man also die Tour an einem Punkt, der näher am Ende der Strecke als an deren Anfang liegt, dann führt das Gerät zunächst zu einem Punkt am Ende der Strecke und von dort zum Zielpunkt. Davor kann man sich aber mit einfachen Tricks schützen: Beim Erstellen des Tracks legt man Start und Ziel soweit auseinander, dass sie auf dem Gerät mit dem Cursor einfach und eindeutig auszuwählen sind. Man lässt den Track am tatsächlichen Startpunkt beginnen, aber schon 100 bis 300 m vorher enden. Oder: Man startet die Navigation erst nach kurzer Fahrt, wenn man sich mit Sicherheit schon auf dem Beginn des Tracks befindet. Man kann das Ziel zuvor schon in Ruhe eingeben, das Gerät ausschalten und erst auf der Strecke wieder einschalten. Bei Tracks, die am Anfang und am Ende über dieselbe Strecke führen, funktionieren diese Tricks nicht. Da hilft meist ein wenig Experimentieren mit einem Zwischen-Zielpunkt auf der Strecke. Probleme kann es auch bei Tracks geben, welche sich selbst kreuzen. Unterwegs Für die Navigation kann die Kartenanzeige oder die Kompassanzeige verwendet werden. Auf der Kartenseite wird die Strecke, die aktuelle Position und die Bewegungsrichtung angezeigt. Außerdem wird am oberen Rand der Karte ein Navigationshinweis eingeblendet, z.B. "W nach Wegpunkt 12". Da die Anzeige der Karte beim Radfahren für meine Augen zu klein ist und auch zu sehr vom Fahren ablenkt, und die Navigationshinweise als alleinige Unterstützung nicht besonders hilfreich sind, nutze ich auf dem Rad ausschließlich die Kompassseite. Der rote Peilungszeiger auf der Kompassseite ist immer gut zu erkennen, ohne vom Fahren abzulenken, auch wenn das Display im Standbymodus ist oder bei starker Sonneneinstrahlung. Und trotzdem ist noch Platz für vier Datenfelder, deren Inhalt ebenfalls gut lesbar ist. Ich lasse mir dort Geschwindigkeit, Uhrzeit, Reststrecke und Entfernung zum nächsten Streckenpunkt anzeigen. Vor einer Richtungsänderung gibt das Gerät einen Warnton aus und zeigt einen Hinweistext an. Dann wird kurz vor der Abzweigung die neue Richtung angezeigt. Für Wanderer ist dies sicher früh genug, aber mit dem Rad muss man oft abbremsen, um die neue Richtung rechtzeitig zu erfahren. Kommt man von der Strecke ab, dann zeigt der Peilungszeiger weiter auf den zuletzt angepeilten Streckenpunkt. Der Zeiger und die Anzeige der Entfernung zu dem Punkt führen in aller Regel schnell wieder auf die Strecke zurück. Bleibt man längere Zeit abseits der Strecke, dann sucht sich das Gerät einen neuen, näher gelegenen Zielpunkt auf dem Track aus. Dies ist sehr hilfreich, wenn sich ein Wegstück als nicht befahrbar erweist, man unterwegs spontan einen unbekannten Weg erkunden will, absichtlich einen kleinen Umweg machen möchte, oder eine Abkürzung nehmen will. Beim Wandern nutze ich vorzugsweise die Kartenanzeige mit einer hohen Zoom-Stufe. Das ist insbesondere dann hilfreich, wenn man sich in einem Bereich mit schlechter GPS-Versorgung befindet, z.B. im Wald, in einem Tal oder Straßen mit hohen Gebäuden. Die angezeigte Position ist dann zwar ungenau, aber man kann sich an der Karte und dem darauf eingezeichneten Track orientieren. Wenn das Gerät in der Hand gehalten wird, sind die Kartendarstellung und der Track gut zu erkennen. Hält man das Gerät waagerecht, dann ist die Karte dank des elektromagnetischen Kompasses auch im Stehen immer in Blickrichtung ausgerichtet.

11. März 2010