AI-Unterstützung beim Arbeiten mit OpenLayers

Ich hatte vor einiger Zeit eine kleine Web-Anwendung erstellt, welche Geodaten aus einer Datenbank liest und mit Hilfe der Javascript-Bibliothek OpenLayers auf einer Karte darstellt. Bei den Daten handelt es sich um mit OwnTracks aufgezeichnete Folgen von Koordinaten. Ich wollte jetzt die Möglichkeit hinzufügen, die Tracks als GPX-Datei herunterzuladen. Da ich keine Ahnung hatte, wie man so etwas in Openlayers und Javascript macht, und auch über eine Internetsuche nichts dazu gefunden habe, habe ich neugierhalber die Künstliche Intelligenz befargt, in diesem Fall Grok 3. Die Frage war: ...

21. Februar 2025

Digitale Geländedaten im 5m-Raster von IGN France mit QMapShack nutzen

IGN RGE Alti Digitale Höhendaten Das französische Institut national de l’information géographique et forestière (IGN) bietet unter dem Produktnamen RGE ALTI® digitale Höhendaten (DTM. Digital Terrain Model) im 5m- und 1m-Raster zum freien Download an. Die Daten stehen als Kacheln mit 1000x1000 Pixeln, also 5kmx5km beim 5m-Raster, zur Verfügung. Die Kacheln sind im Esri ASCII Grid Format codiert. Um sie in QMapShack nutzen zu können, müssen sie in das GeoTIFF-Format umgewandelt werden. Ein einfacher Workflow dafür wird nachfolgend für Linux Debian beschrieben. ...

8. Mai 2023

Wegpunkte nach Entfernung von einem Track filtern

Mit dem arc-Filter des Programms GPSBabel können geografische Punkte entsprechend ihrer Entfernung von einem Linienzug gefiltert werden. Das ist zum Beispiel hilfreich, wenn man aus einer einer POI-Sammlung mit Tausenden von POIs diejenigen Punkte extrahieren möchte, die in der Nähe eines GPX-Tracks liegen. Der arc-Filter erwartet eine Datei im arc-Format. Diese kann man mit GPSBabel aus der GPX-Datei des Tracks erstellen. Liegt die POI-Sammlung im GPX-Format vor, dann erstellt man den gewünschten Extrakt wie folgt: ...

19. Mai 2021

QGIS mit Python-Unterstützung unter Debian Jessie

Derzeit funktioniert die Python-Einbindung von QGis in Debian Jessie/Testing nicht. Das liegt daran, dass QGIS 1.7 die Version 8.1 des SIP-Interfaces unterstützt, in Jessie aber bereits auf SIP Version 10 umgestellt wurde. Versuche mit den Debian-Paketen für QGIS 1.8 von https://qgis.org/debian/ haben das Problem nicht behoben. Letztendlich habe ich QGIS 2.0 aus den Quellen erzeugt. Quellen von qgis.org herunterladen. Quellarchiv in ein Verzeichnis entpacken Compilieren entsprechend der Anleitung in der Datei INSTALL. Bei mir waren nur die Schritte aus Abschnitt 3.3. und 3.7. notwendig. Beim Konfigurieren mit ccmake wird der Pfad PYTHON_LIBRARY nicht automatisch gesetzt und muss daher von Hand eingetragen werden (in ccmake), z.B. /usr/lib/x86_64-linux-gnu/libpython2.7.so ldconfig ausführen. (Stand: 14.09.2013)

9. Juli 2013

GPX-Track auf OpenStreetMap-Karte anzeigen und ausdrucken

Es gibt eine Reihe von Tools und Online-Diensten, mit denen man GPX-Tracks auf einer OpenStreetMap-Karte anzeigen kann: QLandkarteGT, GpsPrune, gpsies.com,... Beim Ausdrucken bzw. Erzeugen einer Vektorgrafik stößt man allerdings schnell an Grenzen. Die Darstellung der Tracks (Farbe, Breite, Transparenz) ist nicht konfigurierbar und der Zoomlevel wird anhand des Kartenausschnitts gewählt, usw. Dieses Video hat mir einen Weg zur Lösung aufgezeigt: Quantum GIS (QGIS) mit OpenLayers-Plugin. OpenLayers-Plugin Installation Das OpenLayers-Plugin ermöglicht es, OSM-Kacheln und Kacheln aus anderen mit OpenLayers darstellbaren Quellen (Google, Bing) in einem QGIS-Layer anzuzeigen. Dazu muss zunächst das Plugin installiert werden. Bis QGIS 1.8 funktioniert das problemlos mit mit dem Plugin Installer. Zunächst muss im Menü "Erweiterungen" der Plugin Installer installiert werden, dann kann mit diesem das OpenLayers-Plugin installiert werden. QGIS 1.9/2.0 ist mit dem Plugin nicht kompatibel. Es existiert aber ein Workaround, der hier beschrieben ist: [node:254]. Layer hinzufügen Danach erscheint im Menü "Erweiterungen" ein Untermenu "Openlayers Plugin", über das eine Kachelquelle ausgewählt und mit einem Layer verknüpft werden kann. Die Kacheln werden entsprechend dem Zoomlevel geschrumpft bzw, gedehnt, was zu einer unscharfen Darstellung führt. Ein Workaround besteht darin, den Maßstab explizit so einzustellen, dass die Kacheln in Original-Auflösung angezeigt werden. Stellt man den Maßstab 1:2257 ein, erhält man die Kacheln des Zoomlevels 18. Durch Zoomen mit der Maus bekommt man dann die Kacheln in den OSM-Zoomleveln angezeigt. Weitere Kachelquelle hinzufügen Eine zusätzliche Kachequelle kann auf einfache Weise Hinzugefügt werden. Im Verzeichnis ~/.qgis2/python/plugins/openlayers_plugin/html existiert für jede Kachelquelle eine HTML-Datei, die den Javascript-Code enthält, mit dem der entsprechende OpenLayers-Layer erzeugt wird. Man erstellt nun eine Kopie einer dieser Dateien und passt den Code entsprechend an. Für OSM-kompatible Kachelquellen genügt es in der Regel, die Datei osm.html zu kopieren und den URL anzupassen. Anschließend muss noch in ~/.qgis2/python/plugins/openlayers_plugin/openlayers_plugin.py, etwa bei Zeile 120, ein Eintrag für die neue Kachelquelle nach diesem Muster eingefügt werden: self.olLayerTypeRegistry.add( OlLayerType(self, 'OpenStreetMap', 'osm_icon.png', 'osm.html', True) ) nach einem Neustart von QGIS ist die neue Kachelquelle verfügbar. Alternative Methode Ein anderer Weg zur Anzeige der OSM-Kacheln in QGIS ist hier beschrieben. GPX-Track Ein GPX-Track kann als Vektor-Layer angezeigt werden: Menüpunkt Vektorlayer hinzufügen anwählen im Dialog die GPX-Datei auswählen und öffen im anschliessenden Auswahlfenster den Layer tracks und ggf. weitere Layer auswählen und mit OK bestätigen im Layer-Fenster die Eigenschaften der Track-Linie festlegen: Farbe, Breite,... Karte drucken / Grafik erzeugen Hierzu wird der Dialog Neue Druckzusammenstellung geöffnet und mit neue Karte hinzufügen ein Kartenauschnit in das Druckblatt eingefügt. Dabei wird der Kartenausschnitt aus dem Hauptfenster übernommen. Dieser kann im Modus Inhalt verschieben nach Belieben gezoomt und verschoben werden Die so erzeugten Ausdrucke haben eine miserable Qualität. Der Zoomlevel der Kacheln wird entsprechend Auflösung des Ausdrucks und der Größe des Kartenauschnitts automatisch gewählt. Dann werden die Kacheln skaliert um den gewählten Kartenausschnitt zu erhalten. Das Ergebnis ist in den meisten Fällen ziemlich unscharf und für den Druck in der Regel nicht verwendbar. Durch geeignete Wahl der Druckgröße und des Maßstabs des Kartenausschnitts kann man trotzdem eine akzeptable Bildqualität erreichen. Beispiele: Format Auflösung (dpi) Maßstab Zoomlevel A43005725015 A41505725014 A4725725013 A17257.25013 A172144.44812 A1300144.44814 A13002.311.16810 A172577.79210 Das beste Ergebnis erziele ich allerdings mit einer Bildschirmkopie, da die Kacheln auf dem Bildschirm unskaliert dargestellt werden.

9. Juli 2013

Viking Tutorial

Zum Erstellen und Bearbeiten von GPX-Tracks unter Linux gibt es die Programme QLandkarteGT und Viking. Diese Anleitung beschreibt das Arbeiten mit Viking unter Linux. Abgesehen von Linux-spezifischen Dateipfaden sollte die Anleitung aber auch für Viking unter Windows passen. Teil 1 - Arbeitsumgebung Teil 2 - Erste Schritte Teil 3 - Track bearbeiten Teil 4 - Track erstellen

11. August 2010

Viking Tutorial, Teil 2: Erste Schritte

Anlegen einer Karten-Ebene Nach dem ersten Start von Viking sollte zunächst eine Karten-Ebene angelegt werden. Dazu klickt man mit der rechten Maustaste in das Ebenen-Fenster und wählt "Neue Map Ebene", alternativ im Menü auf "Ebenen - Neue Map Ebene". In dem dann angezeigten Eigenschaften-Dialog wählt man folgende Einstellungen: Beim Pfad für das Kartenverzeichnis wird statt "user" der eigene Username angezeigt und kann unverändert übernommen werden. Navigieren auf der Karte Zoomen: mit dem Mausrad Verschieben: mittlere Maus-Taste/Mausrad drücken Neue TrackWaypoint-Ebene anlegen Eine neue TrackWaypoint-Ebene wird wie eine Karten-Ebene über das Pop-Up-Menü oder das Hauptmenü angelegt. Im Eigenschaften-Dialog kann man die Voreinstellungen unverändert übernehmen. Der Name der Ebene kann durch Klicken auf den Namen im Ebenen-Fenster verändert werden. TrackWaypoint-Ebene als GPX-Datei exportieren TrackWaypoint-Ebene (nicht Track!) auswählen und mit rechter Maustaste das Popup-Menu aufrufen, "Ebene exportieren - als GPX exportieren" wählen und Speicherort und -name angeben. GPX-Datei als TrackWaypoint-Ebene laden Eine vorhandene GPX-Datei kann über den Menüpunkt "Datei - Öffnen" als TrackWaypoint-Ebene in den Arbeitsbereich geladen werden.

11. August 2010

Viking Tutorial, Teil 3: Track bearbeiten

Vor der Bearbeitung eines Tracks muss dieser im Ebenen-Fenster ausgwählt werden. Ausserdem muss das Werkzeug "Spurpunkt bearbeiten" aktiv sein. Wird auf einen Trackpunkt geklickt, dann erscheint das Dialogfenster "Spurpunkt": Punkte verschieben Das Fenster "Spurpunkt" wird hierzu nicht nicht benötigt und wird deshalb zur Seite geschoben (nicht geschlossen!). Jetzt kann man Trackpunkte anklicken und mit der Maus verschieben. Punkte löschen Der zu löschende Punkt wird angeklickt und durch Klick auf den Button "Löschen" im Spurpunkt-Dialogfenster entfernt. Punkte am Trackende einfügen Hierzu wird der Track im Ebenen-Fenster ausgewählt, die rechte Maustaste geklickt und im Popup-Menu die Funktion "Extend track end" angewählt. Der weitere Ablauf entspricht dem Anlegen eines neuen Tracks. Diese Funktion setzt das aktuelle Werkzeug auf "Spur erzeugen". Es muss also anschliessend für die Bearbeitung von Trackpunkten wieder auf "Trackpunkt bearbeiten" gesetzt werden. Punkte in den Track einfügen Leider bietet Viking diese Funktion nicht an. Track aufteilen Der Punkt, an dem der Track aufgeteilt werden soll, wird angeklickt. Durch Klicken auf den Button "Hier auftrennen" im Spurpunkt-Dialogfenster wird der Track aufgeteilt. Es wird ein neuer Track erzeugt. Tracks zusammenfügen Der zu verbindende Punkt auf dem ersten Track wird angeklickt, dann der zu verbindende Punkt auf dem zweiten Track. Durch Klicken auf den Button "Mit letztem verbinden" im Spurpunkt-Dialogfenster werden die beiden Punkte verbunden.

11. August 2010

Viking Tutorial, Teil 4: Track erstellen

Ein neuer Track wird einer vorhandenen TrackWaypoint-Ebene hinzugefügt. Dazu selektiert man die TrackWaypoint-Ebene und klickt dann auf das Werkzeug "Spur erzeugen" in der Werkzeugleiste. Jetzt können die Punkte des Tracks mit der Maus auf der Karte erzeugt werden. Beim Setzen des ersten Punkts erscheint ein Dialog-Fenster, in welches man den Namen des Tracks eingibt. Danach kann man den Track Punkt für Punkt eingeben und den Track mit ESC abschliessen. ein Klick mit der rechten Maustaste löscht den zuletzt erzeugten Punkt. Man gibt am besten zunächst den gesamten Track ein und korrigiert falsch gesetzte Punkte anschließend wie unter "Track bearbeiten" beschrieben. Oder man beendet die Trackeingabe zwischendurch, führt Änderungen durch und setzt dann die Trackeingabe wie unter "Track erweitern" beschrieben fort. Währen der Trackeingabe kann die Karte gezoomt und verschoben werden, ohne dass dadurch die Eingabe unterbrochen wird.

11. August 2010