Villefranche-de-Rouergue - Albi

Gemäß meiner Planung sollte dies die Königsetappe der Tour sein, 70 km mit vier steilen Anstiegen von jeweils etwa 200hm und vielen Aufs und Abs dazwischen. Aber die letzten Tage haben an der Kondition gezehrt, und nach dem zweiten Anstieg hinauf nach Najac - noch einem Dorf aus der Serie "die schönsten Dörfer Frankreich", an denen man sich auch irgendwann mal satt gesehen hat - und weil in Laguepie gerade der Zug in den Bahnhof einfährt, entscheide ich mich spontan diesen bis Gaillac zu nehmen. Von Gaillac geht es dann flach am Tarn entlang hinein nach Albi. "Changement de décor", wie der Franzose sagt, die Architektur wird nicht mehr von Kalkstein geprägt sondern wie in Toulouse und Montauban von den Ziegeln. Seit Toulouse ist Albi auch wieder die erste Stadt mit einer ordentlichen Fahrradinfrastruktur, Radspuren auf den Hauptstraßen, in Gegenrichtung befahrbare Einbahnstraßen, Abbiegeerlaubnis an Ampeln, ordentliche Bügel zum Anketten.

Pont St.Blaise über den Aveyron bei Najac

Albi

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